Finanzlage
Viele Studierende noch ohne Unterkunft zum Semesterstart

Zu Beginn des Wintersemesters suchen zahlreiche Stundeten immer noch nach einer bezahlbaren Unterkunft.

    Sie sehen farbige Briefkästen eines Studentenwohnheimes in München.
    Die Nachfrage nach Zimmern in Studentenwohnheimen übersteigt vielerorts deutlich das Angebot. (picture-alliance / dpa / Matthias Balk)
    Darauf weisen unter anderem die Studierendenwerke in Nordrhein-Westfalen hin. In Aachen etwa stünden rein rechnerisch 7.000 junge Menschen auf Wartelisten 5.000 Wohnheimplätzen gegenüber. Ähnlich sei die Lage in anderen Universitätsstädten. In Münster wurde ein Notquartier eingerichtet; bis zu 150 Erstsemester konnten in der ersten Vorlesungswoche in einer Turnhalle übernachten.
    Das Deutsche Studierendenwerk wirft zudem der Bundesregierung vor, die Bedürfnisse von jungen Menschen zu übersehen. Der Vorstandsvorsitzende Anbuhl hatte erklärt, Studenten stünden finanziell schlechter da als Empfänger von Bürgergeld. Bürgergeld oder Wohngeld würde an die Inflation angepasst, die Bafög-Sätze seien indes nur unzureichend angehoben worden.
    Diese Nachricht wurde am 05.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.