
Nach Angaben der Senatsverwaltung der Hauptstadt wurde das Virus bei 100 von 498 untersuchten Vögeln nachgewiesen. Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum von Ende Oktober bis Anfang März.
Besonders betroffen waren Höckerschwäne: Bei 34 von 48 getesteten Tieren wurde der Erreger gefunden. Bei Kormoranen waren es nur 3 von 243. Die Senatsverwaltung erklärt den Unterschied damit, dass Kormorane vorwiegend an Nahrungsmangel und Parasitenbefall verendet seien. Die Höckerschwäne seien hingegen eher der Vogelgrippe erlegen.
Seit 2022 grassiert die größte Vogelgrippewelle, die bisher dokumentiert wurde. Der H5N1-Virus befällt vor allem Vögel, wurde aber auch bei Säugetieren nachgewiesen. Infektionen bei Menschen in Deutschland sind nicht bekannt.
Diese Nachricht wurde am 02.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
