Nach Hantavirus-Ausbruch
Vier Deutsche vom Kreuzfahrtschiff "Hondius" ausgeflogen und auf dem Weg nach Frankfurt

Vier deutsche Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs "Hondius" sind auf dem Weg zurück in ihre Heimat.

    Maskierte Passagiere auf dem Flughafen Eindhoven, wo ein Flugzeug mit Personen von Bord des Kreuzfahrtschiffs "Hondius" gelandet ist.
    Der Evakuierungsflug mit "Hondius"-Passagieren ist auf dem Luftwaffenstützpunkt Eindhoven gelandet. (picture alliance / ANP / ROB ENGELAAR)
    Sie wurden von Rettungswagen am militärischen Teil des Flughafen Eindhovens abgeholt, wohin sie zuvor mit einer Evakuierungs-Maschine gemeinsam mit 22 weiteren Passagieren und Besatzungsmitgliedern des Schiffes von der Kanareninsel Teneriffa ausgeflogen worden waren. Für die Deutschen ist eine Quarantäne in ihren jeweiligen Bundesländern vorgesehen. Über die konkreten Maßnahmen entscheiden dort die zuständigen Gesundheitsämter. Die Evakuierung des Kreuzfahrtschiffes hatte gestern begonnen.
    Am ersten Tag waren laut dem spanischen Gesundheitsministerium insgesamt 94 Passagiere und Crewmitglieder ausgeflogen worden. Heute sollen zwei weitere Flugzeuge zum Einsatz kommen.
    Diese Nachricht wurde am 11.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.