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StartseiteSternzeitDer Weihnachtshimmel24.12.2020

Vier Planeten, Mond und RaumstationDer Weihnachtshimmel

Kurz nach Sonnenuntergang zeigen sich tief im Südwesten zwei besondere Weihnachtssterne: Die Riesenplaneten Jupiter und Saturn ziehen noch immer die Blicke auf sich. Kurz nach 18 Uhr verschwinden sie im Horizontdunst. Dann übernimmt hoch im Süden ein anderes Doppelgestirn.

Von Dirk Lorenzen

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Gegen 22 Uhr funkelt der prachtvolle Winterhimmel im Südosten und der Mond leuchtet in der Nähe des Planeten Mars.  ((Stellarium))
Gegen 22 Uhr funkelt der prachtvolle Winterhimmel im Südosten und der Mond leuchtet in der Nähe des Planeten Mars. ((Stellarium))

Der zunehmende Mond steht ein Stück links von Mars. Beide dominieren das Firmament bis nach Mitternacht.

Der Reigen der Sternbilder beginnt mit dem Sommerdreieck, das anfangs noch am Westhimmel zu sehen ist. Die untere Ecke, Atair im Adler, geht erst nach 20 Uhr unter.

Dann übernehmen kurz die Herbstfiguren mit dem markanten Pegasus-Viereck und der Kette der Andromeda. In dieser Himmelsregion leuchten auch Mond und Mars.

Acht Sterne funkeln im brillanten Lichterkranz

Ab etwa 22 Uhr ist dann klar, wer am Firmament am schönsten leuchtet. Der prachtvolle Winterhimmel mit Orion und Co. funkelt im Südosten wie ein brillanter Lichterkranz.

Dort glitzern gleich acht besonders helle Sterne, darunter Sirius im Großen Hund, der hellste Stern am Nachthimmel.

Erst gegen Morgen dominieren die Frühlingsfiguren Löwe, Bootes und Jungfrau im Süden – und schließlich taucht im Nordosten schon wieder ein Teil des Sommerdreiecks auf.

Die ISS und auch noch die Venus tief im Südosten

In der Morgendämmerung zeigt sich auch noch die Venus tief im Südosten. Und als besonderes Geschenk zieht dann zusätzlich noch die Internationale Raumstation quer über das Firmament – sie ist etwa so hell wie die Venus und ist nur für ein paar Minuten zu sehen.

Gegen 8.30 Uhr geht dann die Sonne auf – und bereitet dieser funkelnden Weihnacht ein Ende.

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