Ukraine-Krieg
Vier Tote bei neuen russischen Luftangriffen - Ausländische Frachter getroffen

Bei russischen Luftangriffen auf die ukrainische Stadt Dnipro sind vier Menschen getötet worden.

    Trümmer im Innenhof eines beschädigten Wohngebäudes neben zerstörten Autos nach einem russischen Drohnenangriff im ukrainischen Dnipro am 7. Januar 2026.
    Zerstörung nach russischem Angriff im ukrainischen Dnipro (Archivbild) (AFP / MYKOLA SYNELNYKOV)
    25 weitere Personen wurden nach Angaben der Behörden verletzt; einige davon schwer. In der südwestukrainischen Region Odessa wurde ein in einem Donauhafen ankerndes ausländisches Frachtschiff getroffen. Auch Hafenanlagen wurde laut den Behörden beschädigt. Ein weiterer ausländischer Frachter wurde auf ⁠dem ⁠Weg in den ⁠Schwarzmeer-Hafen Tschornomorsk zur Ladung von Getreide von einer Drohne ⁠getroffen. An Bord brach demnach ein Feuer aus, das gelöscht werden konnte. Ein Ziel russischer Luftangriffe war darüber hinaus die Umgebung der Stadt Ismail an der Donau. Dort gab es einen Verletzten und Gebäudeschäden. Die ukrainische Luftwaffe erklärte, insgesamt habe Russland mit vier Raketen und fast 130 Drohnen angegriffen. Die meisten davon seien abgefangen worden.
    Gestern Abend hatte die ukrainische Armee nach eigenen Angaben ein grenznahes Dorf im Gebiet Sumy unter dem Druck russischer Angriffe geräumt.
    Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.