
Dem südostasiatischen Land wird vorgeworfen, einen Genozid an der muslimischen Minderheit der Rohingya begangen zu haben. Eingereicht wurde die Klage vom afrikanischen Gambia.
Das Militär in Myanmar hatte 2017 eine sogenannte "Säuberungsoperation" im Bundesstaat Rakhine gestartet und Hunderttausende Angehörige der Rohingya vertrieben. Es gibt zahlreiche Berichte über Tötungen, Massenvergewaltigungen und Brandstiftung. Die meisten Rohingya leben inzwischen in Flüchtlingslagern in Bangladesch.
Für die Anhörungen am Internationalen Gerichtshof sind drei Wochen angesetzt. Es ist das höchste Gericht der Vereinten Nationen.
Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
