
Die Initiatoren wollen die Abgabe der privaten Haushalte für die öffentlich-rechtliche Radio- und Fernsehgesellschaft von umgerechnet rund 370 Euro auf rund 220 Euro im Jahr senken. Unternehmen sollen vollständig davon befreit werden. Die Befürworter argumentieren mit einer Entlastung der Haushalte. Außerdem müsse in der schweizerischen Medienlandschaft mehr Raum für private Anbieter geschaffen werden.
Die Gegner warnen vor den Folgen für die demokratische Meinungsbildung, sollten die Mittel der unabhängigen Medien gekürzt werden. Sie befürchten einen Verlust von Qualität und Vielfalt bei der Berichterstattung durch mögliche Einsparungen im Programm, Standortschließungen und Entlassungen.
Nach jüngsten Umfragen wird mit einem knappen Ergebnis gerechnet.
Diese Nachricht wurde am 08.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
