Initiativen
Volksbegehren "Berlin autofrei" und "Berlin werbefrei" starten

In Berlin starten heute zwei Volksbegehren.

    Das Bild zeigt den Berliner Kaiserdamm im Feierabendverkehr mit voll befahrenen Straßen und mit Autos eng belegten Parkflächen.
    Um einen Volksentscheid in Berlin anzustoßen, müssen in vier Monaten rund 170.000 Wahlberechtigte unterzeichnen. (AFP / Odd Andersen)
    Die Initiative "Berlin autofrei" tritt dafür ein, dass nach einer Übergangszeit von vier Jahren fast alle Straßen im Innenstadtbereich zu "autoreduzierten Straßen" erklärt werden. Private Autofahrten sollen pro Person nur noch an zwölf Tagen im Jahr möglich sein. Ausnahmen sollen unter anderem für Menschen mit Behinderung, Polizei, Rettungsdienste, Wirtschafts- und Lieferverkehr gelten. Ausgenommen wären auch Bundesstraßen.  
    Das Bündnis "Berlin werbefrei" wiederum will eine stärkere Regulierung der Außenwerbung. Es strebt dabei auch ein Verbot digitaler kommerzieller Werbung im öffentlichen Raum an. Um einen Volksentscheid anzustoßen, müssen beide Initiativen innerhalb von vier Monaten Unterschriften von mindestens sieben Prozent der Berliner Wahlberechtigten sammeln: Das sind rund 170.000.
    Diese Nachricht wurde am 09.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.