
Wie das Manager Magazin und der NDR übereinstimmend berichten, könnten in den nächsten Jahren weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Das wären doppelt so viele, wie bislang bekannt. Der VW-Konzern will mit dem Stellenabbau Kosten einsparen, um wieder profitabler zu werden. Insgesamt beschäftigt der Konzern 657.000 Menschen.
Die Informationen über den Stellenabbau beruhen auf Insider-Berichten, wonach VW-Chef Blume seine Pläne für das Sanierungskonzept dem Vorstand vorgestellt habe. In dem zentralen Papier stehe bewusst keine eindeutige Zahl. Den Berichten zufolge könnten mittelfristig vier Standorte geschlossen werden. Dabei handele es sich um die VW-Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie das Audi-Werk in Neckarsulm. Mit dem Auslauf der dort aktuell gefertigten Modelle würde die Produktion dem Plan zufolge gestoppt werden, hieß es. Ein Sprecher von VW erklärte, das Unternehmen kommentiere keine internen, vertraulichen Unterlagen.
Die Arbeitnehmervertreter des Autoherstellers kündigten nach Bekanntwerden der Berichte Widerstand gegen weitere mögliche Abbaupläne an.
Diese Nachricht wurde am 26.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
