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Vollmond der Ernte

Die letzten Früchte der Felder werden jetzt eingefahren. Dabei hilft der Mond mit seinem Licht. Morgen erreicht er seine Vollmondphase. Seit Menschen Ernten einfahren, hat dieser Herbstvollmond ihnen mit seinem Licht den Tag verlängert.

Damond Benningfield |
    Die letzten Früchte der Felder werden jetzt eingefahren. Dabei hilft der Mond mit seinem Licht. Morgen erreicht er seine Vollmondphase. Seit Menschen Ernten einfahren, hat dieser Herbstvollmond ihnen mit seinem Licht den Tag verlängert.

    Meistens fällt er in den September. Dieser sogenannte Erntemond ist stets der Vollmond, der am nächsten zur Herbsttagundnachtgleiche scheint. Die fiel in diesem Jahr auf den 23. September. Der morgige Vollmond ist also näher an der Herbsttagundnachtgleiche als der Vollmond im September. Deshalb bekommt der Oktober diesmal die Ehre des Erntemonds.

    Im Jahresdurchschnitt geht der Mond jeden Abend ca. 50 Minuten später auf. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten verändert sich unser Blickwinkel und damit der Winkel, in dem der Mond über den Horizont steigt. Deshalb schwanken auch die zeitlichen Abstände der Mondaufgänge erheblich.

    Dieser Effekt ist ausgeprägter, je weiter man nach Norden geht. So geht der Mond beispielsweise auf der Breite von Kairo in den nächsten Nächten jeden Abend etwa 30 Minuten später auf. Auf der Höhe von München sind es etwa 20 Minuten und auf der von Stockholm nur ca. 5 Minuten.

    Der Oktobervollmond fällt ziemlich an den Anfang des Monats. Nur um wenige Stunden verpassen wir einen Blauen Mond Ende Oktober. Hat ein Monat nämlich zwei Vollmonde, nennt man den zweiten im englischen Sprachraum "blue moon" - also "Blauer Mond". Daraus entwickelte sich die Redensart "once in a blue moon" - d.h. etwas geschieht nur einmal beim Blauen Mond. Es ist also sehr selten.