Die meiste Zeit nimmt dabei das Studium in Anspruch. Im Schnitt etwa 34 Stunden pro Woche entfallen während des Erststudiums auf Lehrveranstaltungen und deren Vor- und Nachbereitung. Gejobbt wird während der Vorlesungszeit durchschnittlich 7,4 Wochenstunden. "Je mehr Zeitaufwand für Erwerbstätigkeit drauf geht, desto länger wir natürlich auch das Studium dauern, weil einfach die Zeit an der anderen Seite fehlt", warnte Meyer auf der Heyde. Laut Sozialerhebung verringert jede Stunde zusätzliche Erwerbstätigkeit den Studienaufwand durchschnittlich um fast eine halbe Stunde. Meyer auf der Heyde sieht angesichts der Lage Nachbesserungsbedarf bei der Bafög-Reform: "Aus unserer Sicht müssten die Bedarfssätze erhöht werden und möglicherweise auch die Freibetragsgrenzen, sodass mehr Studierende in den Genuss einer Förderung kommen und sich damit tatsächlich auf das Notwendige konzentrieren können, nämlich das Studieren." Der Trend zu einem größeren Zeitaufwand fürs Studium wird sich nach Ansicht des DSW-Generalsekretärs durch die Reform der Studiengänge noch verstärken: "Insbesondere durch Bachelor und Master wird die zeitliche Präsenz an der Universität und für die Vor- und Nachbereitung erhöht werden, sodass der Zeitaufwand für das Studium aus unserer Sicht steigen wird.
Die 17. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks liegt im Netz als PDF-Datei vor.
Weitere Informationen zu der Umfrage unter:
Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks
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