Armuts- und Reichtumsbericht
Von Armut betroffene Menschen fühlen sich häufig nicht als gleichwertiger Teil der Gesellschaft

Armut in Deutschland geht mit sozialen und gesundheitlichen Nachteilen einher.

    Eine Frau sammelt Obst aus einer Kiste in der Ausgabestelle Paul-Schneider-Haus der Berliner Tafel.
    Zwei Drittel der von Armut Betroffenen fühlen sich nicht wie ein gleichwertiger Teil der Gesellschaft (Archivbild). (picture alliance / dpa / Carsten Koall)
    Wie es im heute vom Bundeskabinett beschlossenen Armuts- und Reichtumsbericht heißt, gaben fast zwei Drittel der Betroffenen an, sich nicht wie ein gleichwertiger Teil der Gesellschaft zu fühlen. Ein fast ebenso großer Teil der Befragten erklärte, mit der eigenen Gesundheit unzufrieden zu sein. Hinzu kommen als schlecht empfundene Chancen auf dem Arbeitsmarkt und eine eingeschränkte Mobilität, die mehr als die Hälfte der von Armut Betroffenen beklagten.
    Das Bundesarbeitsministerium hat online fast 4.000 Menschen mit aktueller und vergangener Armutserfahrung befragt. Jede Bundesregierung muss einmal pro Wahlperiode den Armuts- und Reichtumsbericht vorlegen.
    Diese Nachricht wurde am 03.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.