
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen erklärte bei einem Besuch in der libanesischen Hauptstadt Beirut, das Geld stehe von diesem Jahr bis 2027 zur Verfügung. Damit solle auch der Grenzschutz des Landes gestärkt werden. Man zähle auf eine gute Zusammenarbeit bei der Verhinderung illegaler Migration und der Bekämpfung von Schleuserkriminalität.
Von der Leyen war zuvor mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Mikati und Zyperns Staatschef Christodoulidis zusammengekommen. Zypern hatte zuletzt angesichts einer wachsenden Zahl syrischer Flüchtlinge aus dem Libanon ein Handeln der EU gefordert. - Der Libanon hat im Verhältnis zur Bevölkerung die meisten Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufgenommen. Angesichts der wirtschaftlich und politisch extrem angespannten Lage in dem Land leben dort viele Syrer in prekären Verhältnissen.
Diese Nachricht wurde am 02.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.