
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte nach einem Treffen mit dem philippinischen Staatschef Marcos Junior in der Hauptstadt Manila, Unterhändler beider Seiten würden demnächst erste Vorbereitungen treffen. Ein Freihandelsabkommen biete sowohl Europa als auch dem südostasiatischen Inselstaat ein großes Wachstums- und Beschäftigungspotenzial. Marcos bewertete den Besuch von der Leyens als einen Neuanfang in den beiderseitigen Beziehungen.
Die Verhandlungen hatten im Jahr 2015 begonnen, waren aber zwei Jahre später aufgrund wachsender Besorgnis über die Menschenrechtslage auf den Philippinen auf Eis gelegt worden. Der damalige Präsident Duterte stand wegen seines brutalen Kampfes gegen die Drogenkriminalität international in der Kritik. Im Zuge der Kampagne waren mehr als 6.000 Menschen getötet worden, zumeist Kleinkriminelle.
Diese Nachricht wurde am 31.07.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
