
Sie erklärte, man wolle den Mitgliedsstaaten schnell neue Strafmaßnahmen vorschlagen. Von der Leyen verurteilte - Zitat - den exzessiven Einsatz von Gewalt und die fortgesetzte Einschränkung der Freiheit. Sie schrieb auf X, die steigende Opferzahl im Land sei entsetzlich. Frankreich, Großbritannien und die Niederlande bestellten die iranischen Botschafter ein. Bundeskanzler Merz äußerte sich überzeugt, dass das Regime in Teheran am Ende sei. US-Präsident Trump forderte die Demonstranten auf, nicht aufzugeben und die Institutionen zu übernehmen. Er schrieb auf seiner Plattform Truth Social, Hilfe sei unterwegs.
Seit mehr als zwei Wochen demonstrieren Iraner gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik; die Proteste werden brutal unterdrückt. Inzwischen hat die Justiz erste Anklage gegen Demonstranten erhoben. Zudem soll es sehr viele Opfer geben. Die Zahlen gehen aber weit auseinander. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet unter Berufung auf iranische Behördenvertreter rund 2.000 Todesopfer; der regimekritische Exilsender Iran International mit Sitz in London spricht sogar von mindestens 12.000 Toten.
Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
