Mittwoch, 28. Februar 2024

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Nach Bootsunglück im Mittelmeer
Von der Leyen will Reformen im Asylrecht

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat angesichts des Schiffsunglücks mit mehr als 50 Toten im Mittelmeer Reformen im Asylrecht angemahnt. Von der Leyen teilte mit, die Anstrengungen für den zentralen Mittelmeerraum müssten deutlich verstärkt werden.

27.02.2023
    Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, spricht auf einer Pressekonferenz auf einem EU-Gipfel.
    EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat weitere Reformen im Asylrecht angemahnt. (Olivier Matthys / AP / dpa)
    Mit einem sogenannten Aktionsplan will die EU-Kommission unter anderem die Zusammenarbeit mit Partnerländern und internationalen Organisationen verbessern und die Such- und Rettungsmaßnahmen im Mittelmeer ausweiten.
    Bei dem Bootsunglück vor der italienischen Küste sind nach jüngsten Angaben 58 Migranten ums Leben gekommen. Die Leichen wurden an einem Strand in Cutro sowie im Meer entdeckt. Rund 80 Flüchtlinge konnten gerettet werden.
    Italiens Ministerpräsidentin Meloni erneuerte in Rom ihre Ankündigung, gegen illegale Migration vorzugehen. Die italienische Regierung hatte bereits im Dezember ein Dekret verabschiedet, das die Einsätze von zivilen Seenotrettern stark einschränkt.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.