
In Sydney erleuchtete ein minutenlanges Feuerwerk den Nachthimmel rund um das berühmte Opernhaus. Wegen des Anschlags auf das jüdische Chanukka-Fest vor rund zwei Wochen am Bondi Beach waren die Sicherheitsvorkehrungen in der australischen Küstenmetropole dieses Jahr strenger als üblich. Die traditionellen Feiern am Bondi Beach wurden abgesagt.
In Neuseeland standen die Wahrzeichen der größten Stadt Auckland im Mittelpunkt aufwendiger Lichtshows und Feuerwerke - allen voran der 328 Meter hohe Sky Tower, der höchste Turm der Südhalbkugel.
In Hongkong wurde das große Feuerwerk zu Ehren der 161 Todesopfer abgesagt, die beim Brand eines Hochhauskomplexes kürzlich ums Leben gekommen waren. Im Zentrum der Stadt versammelten sich die Menschen trotzdem zum Silvester-Countdown.
In Dubai standen Menschen bis zu neun Stunden an, um ein spektakuläres Feuerwerks- und Laserspektakel am Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, zu sehen.
Größte Silvester-Party der Welt in Rio de Janeiro
Hunderttausende Menschen haben in der brasilianischen Küstenmetropole Rio de Janeiro mit Feuerwerk und Musik das neue Jahr begrüßt. Um Mitternacht begann ein zwölfminütiges Feuerwerk, das von 19 Flößen vor dem Strand des Stadtteils Copacabana abgefeuert wurde. Die Stadtverwaltung rechnete mit fünf Millionen Besuchern bei den Feierlichkeiten in der ganzen Stadt. Erst am Dienstag war Rio de Janeiro vom Guinness-Buch der Rekorde als Metropole mit der größten Silvester-Party der Welt ausgezeichnet worden.
Zwischenfälle in den Niederlanden
Auch in Europa und jenseits des Atlantik wurde gefeiert. In London versammelten sich viele Menschen in einem abgesperrten Bereich am Themseufer gegenüber vom Riesenrad London Eye, um das Feuerwerk anzuschauen. Für die Neujahrsfeier im Londoner Bezirk Westminster wird schon seit Jahren ein Ticket benötigt. In den Niederlanden gab es in der Silvesternacht zahlreiche Zwischenfälle mit Böllern und Feuerwerksraketen.
Amerikanisch-Samoa feiert als letztes Land
Insgesamt 26 Stunden dauert es, bis der ganze Globus das neue Jahr begrüßt. Amerikanisch-Samoa, das nur 220 Kilometer östlich von Samoa im Pazifik auf der anderen Seite der internationalen Datumsgrenze liegt, wird der letzte bewohnte Ort der Erde sein, der das neue Jahr begrüßt - zwölf Stunden nach Deutschland.
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Diese Nachricht wurde am 01.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
