Samstag, 26. November 2022

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Von Strafzahlungen bis Enteignungsforderungen
Welche politischen Strategien helfen gegen die Wohnungsnot?

Bezahlbarer Wohnraum in den Städten ist Luxus. Das Problem: Inzwischen sind fast alle Bevölkerungsschichten von der Misere am Wohnungsmarkt betroffen. Dabei mangelt es nicht an Überlegungen, wie die Wohnungsknappheit überwunden werden kann. Doch welche Strategie ist wirklich erfolgreich?

Eine Sendung von Barbara Weber und Michael Roehl (Moderation) | 12.06.2019

Eine große Menschenmenge steht vor dem Eingang eines Hauses. Eine Frau mit einem Schild mit der Aufschrift "Alle wollen wohnen" spricht mit einem der Menschen. Der weist von der Menge weg auf zwei einsam mit Transparenten abseits stehende Leute und sagt: "Nee, die Demo gegen Wohnraummangel ist da hinten. Das hier ist die Wohnungsbesichtigung um 16 Uhr."
Viele Menschen, nur eine Wohnung - was hilft gegen Wohnungsmangel und überteuerte Mieten? (Deutscher Karikaturenpreis / Katharina Greve)
In Berlin etwa setzt eine Initiative auf die Enteignung großer Wohnungskonzerne, während sich der Senat für die Einführung eines Mietdeckels ausspricht. Fünf Jahre lang die Mieten einfrieren. Wäre das in Zeiten steigender Wohnungspreise tatsächlich der richtige Ansatz?
Welche politischen Strategien helfen gegen den Wohnungsmangel?
Gesprächsgäste:
  • Matthias Kock, Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und Wohnungsbaukoordinator in Hamburg
  • Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin
  • Ricarda Pätzold, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Urbanistik
  • Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf
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