Politik
Vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Linke und BSW küren Spitzenkandidaten

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Linke und das BSW knapp sechs Monate vor der Landtagswahl ihre Landeslisten aufgestellt und Spitzenkandidaten bestimmt.

    Rostock: Simone Oldenburg, Bildungsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, hält nach der Wahl auf dem Listenparteitag einen Blumenstrauß.
    Linken-Politikerin Simone Oldenburg wurde zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. (dpa / Stefan Sauer)
    Die Linke wählte auf einer Landesvertreterversammlung in Rostock die Politikerin Oldenburg auf Listenplatz eins. Sie ist in der rot-roten Landesregierung Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung sowie Vizeregierungschefin. Das BSW setzte in Schwerin seinen Landesvorsitzenden Schabbel auf Platz eins der Landesliste.
    Die SPD in Mecklenburg-Vorpommern strebt nach der Landtagswahl im September eine dritte Amtszeit für Ministerpräsidentin Schwesig an. In den Umfragen führt derzeit allerdings die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Schult. Die CDU wird von ihrem Landes- und Landtagsfraktions-Vorsitzenden Peters in die Landtagswahl geführt. Die Grünen treten mit einem Spitzenduo an, das aus der Bundestagsabgeordneten Müller und dem Landesvorsitzenden Krüger besteht.
    Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.