Postmigrantisches Theater
Ein Gegenentwurf zu weißen Einheits-Ensembles

Im Sommer endet am Berliner Maxim-Gorki-Theater eine Ära. 13 Jahre lang spielte ein Ensemble postmigrantisches Theater – geschrieben, inszeniert und gespielt von Menschen mit Migrationshintergrund. Schauspielerin Sesede Terziyan hat es mit aufgebaut.

Behrendt, Barbara |
Im Bild: Schauspielerin Sesede Terziyan im Stück "Hätte klappen können - Ein patriotischer Liederabend" von Ruud Gielens im Maxim Gorki Theater in Berlin. Sie springt aus einem Pappkarton auf dem in Frakturschrift "Deutschland" steht.
Sesede Terziyan im Stück "Hätte klappen können - Ein patriotischer Liederabend" von Ruud Gielens und Ensemble im Maxim-Gorki-Theater in Berlin (picture alliance / Eventpress Hoensch)