Bundeskongress
Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Fahimi warnt vor Aufweichung des Acht-Stunden-Tages

Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Fahimi, hat vor sozialen Einschnitten durch Reformvorhaben der Bundesregierung gewarnt.

    Yasmin Fahimi steht vor einem Mikrofon an einem Rednerpult. Sie trägt eine Brille und einen dunklen Blazer.
    Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) (Archivbild) (imago / dts Nachrichtenagentur )
    Fahimi sagte zum Auftakt des DGB-Bundeskongresses in Berlin, man dürfe Reformen nicht mit sozialer Härte verwechseln. Sie nannte etwa die Änderungen für die gesetzlichen Krankenkassen einen - Zitat - "Verschiebebahnhof zulasten der arbeitenden Menschen". Zu einer möglichen Erhöhung der maximal erlaubten täglichen Arbeitszeit sagte Fahimi wörtlich: "Hände weg vom Achtstundentag."
    Beim Bundeskongress wollen die Delegierten unter dem Motto "Stärker mit uns" ihre Positionen bekräftigen - vor allem angesichts anstehender Sozialreformen.
    Die acht Einzelgewerkschaften unter dem Dach des DGB vertreten die Interessen von rund 5,4 Millionen Mitgliedern.
    Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.