Bundeskongress
Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes warnt vor Aufweichung des Acht-Stunden-Tags

Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Fahimi, hat vor sozialen Einschnitten durch Reformvorhaben der Bundesregierung gewarnt.

    Auf einer Bühne steht ein Rednerpult, auf dem Schild davor steht "23. Ordentlicher Bundeskongress des DGB". Dahinter ist das Motto "Stärker mit uns" zu lesen.
    Auftakt zum viertätigen Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes 2026 in Berlin. (picture alliance / Chris Emil Janßen / Chris Emil Janssen)
    Fahimi sagte zum Auftakt des DGB-Bundeskongresses in Berlin, man dürfe Reformen nicht mit sozialer Härte verwechseln. Man werde klare rote Linien ziehen - gegen jeden weiteren Eingriff in das Arbeitszeitgesetz, bei der Ablehnung einer Ausweitung von Befristungen oder einer Abschaffung des Rechts auf Teilzeit. Außerdem nannte Fahimi die Änderungen für die gesetzlichen Krankenkassen einen - Zitat - "Verschiebebahnhof zulasten der arbeitenden Menschen".
    Beim Bundeskongress werden in den kommenden Tagen auch Bundeskanzler Merz, Arbeits- und Sozialministerin Bas und Finanzminister Klingbeil erwartet.
    Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.