Rentenkommission
Vorsitzende von DGB und Verdi kritisieren Reformpläne für Altersvorsorge

Die Gewerkschaft Verdi und der deutsche Gewerkschaftsbund haben zentrale Beschlüsse zur Reform der Altersvorsorge kritisiert.

    Yasmin Fahimi, DGB-Chefin, spricht beim Ordentlichen Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) auf der Bühne.
    Yasmin Fahimi, DGB-Chefin, spricht beim Ordentlichen Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (picture alliance/dpa/Fabian Sommer)
    Die DGB-Vorsitzende Fahimi sagte der Funke Mediengruppe, die Rentenkommission habe offengelassen, wie sie ihre Ziele verbindlich erreichen wolle, ohne dies dem individuellen Risiko zu überlassen. Sie forderte eine für alle Arbeitgeber verpflichtende Betriebsrente für die Beschäftigten als Zusatzversorgung. Verdi-Chef Werneke erklärte, der vorgesehene Dialog der Sozialpartner zur Stärkung der Betriebsrenten sei zu wenig. Die Vorschläge der Rentenkommission sehen unter anderem vor, dass das gesetzliche System durch eine kapitalgedeckte Vorsorge gestärkt werden, die staatlich organisiert wird.
    Außerdem soll das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt werden und somit langsam steigen.
    Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.