Bundestagsdebatte
Vorwürfe gegen AfD wegen Beschäftigung von Familienmitgliedern

Im Bundestag haben sich Union, SPD, Grüne und Linke mit der AfD einen Schlagabtausch über Beschäftigungsverhältnisse in Parlamenten geliefert.

    Bernd Baumann steht am Rednerpult im Bundestag.
    Bernd Baumann, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion (dpa)
    Hintergrund waren die jüngst berichteten Vorwürfe der Vetternwirtschaft gegen die AfD. Union und SPD hatten dazu eine Aktuelle Stunde beantragt.
    Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, Hoppenstedt, warf der AfD moralische Verwahrlosung und Korruption vor. Der SPD-Politiker Fechner sagte, das Ausmaß, in dem Verwandte in Abgeordneten-Büros beschäftigt worden seien, grenze an Clan-Kriminalität. Ähnlich äußerten sich Grüne und Linke.
    Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Baumann, warf den anderen Parteien vor, ihrerseits Leute auf Versorgungsposten zu setzen. Baumann betonte, an einer Reform des Abgeordnetengesetzes würde sich seine Partei beteiligen.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.