
VW-Chef Blume erklärte anschließend, der Konzern werde Überkapazitäten abbauen und die Modellpallette von VW schrittweise um die Hälfte reduzieren. Angaben zu möglichen Werksschließungen und einem Stellenabbau machte Blume nicht.
Wie das Magazin "Spiegel" berichtet, sollen vier VW-Standorte mit rund 40.000 Mitarbeitern vor dem Aus stehen. Zudem plant die Führung dem Bericht zufolge, 50.000 weitere Stellen bis 2030 zu streichen. Auch eine Senkung der Investitionen des Autobauers um 45 Milliarden Euro sei geplant.
Beschäftigte des Autobauers hatten heute an mehr als einem Dutzend Standorten gegen die Sparpläne demonstriert. Gesamtbetriebsratschefin Cavallo sagte, nur ein ganzheitlicher Zukunftsplan helfe dem Konzern weiter statt reiner Kürzungen.
Die Rendite von VW ist zuletzt deutlich gesunken. Hauptgründe sind der Absatzeinbruch in China und die Sonderzölle der USA.
Diese Nachricht wurde am 09.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
