
Der Konzern teilte mit, der Vorstand habe ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgestellt. Volkswagen-Chef Blume erklärte, man werde Überkapazitäten abbauen und die Modellpalette schrittweise um bis zu 50 Prozent reduzieren. Angaben zu einem weiteren Stellenabbau und möglichen Werksschließungen, über die Medien berichtet hatten, machte der Konzern nicht. An mehreren Standorten gab es Proteste gegen die Sparpläne. Betriebsratschefin Cavallo forderte eine unmissverständliche Stellungnahme zu den Gerüchten im Laufe des Tages.Niedersachsens Ministerpräsident Lies sagte, Werksschließungen seien keine Zukunftsstrategie für Volkswagen. Entscheidend sei, dass der Konzern wieder mit wettbewerbsfähigen und innovativen Produkten überzeuge. Das Land Niedersachsen hält 20 Prozent der Anteile an VW.
Der Konzern muss sein Geschäftsmodell nach eigenen Angaben grundlegend neu ausrichten. Für Probleme sorgen unter anderem der Absatzeinbruch in China, die Zölle der USA und im internationalen Vergleich zu hohe Produktionskosten in Deutschland.
Diese Nachricht wurde am 10.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
