Handelskonflikt
VW-Chef Blume tritt im Streit um Zusatzzölle auf chinesische E-Autos für Verständigung ein

Volkswagen-Chef Blume tritt im Handelskonflikt zwischen der EU und China um Elektro-Fahrzeuge für eine Verständigung ein.

    VW-Chef Oliver Blume hält ein Mikrofon in der Hand und spricht.
    VW-Chef Oliver Blume befürchtet im Handelskonflikt mit China Zusatzzölle auf deutsche Fahrzeuge. (picture alliance / dpa / Johannes Neudecker)
    Blume sagte der "Bild am Sonntag", man habe noch bis Ende Oktober Zeit, bevor die geplanten Zusatzzölle auf chinesische Autos in Kraft treten könnten. Die Verhandlungen könnten auch darauf hinauslaufen, dass chinesische Konzerne E-Autos in Deutschland produzieren ließen.
    Die EU wirft China vor, eigene Fahrzeuge zu subventionieren und damit europäische Hersteller zu benachteiligen. Die EU-Staaten hatten deshalb zuletzt den Weg für Zusatzzölle freigemacht. Die EU-Kommission will aber zunächst weiter mit China verhandeln. Deutschland hatte gegen weitere Zölle gestimmt. Volkswagen-Chef Blume betonte, es bestehe das Risiko einer Gegenreaktion aus Peking. So könnte China seinerseits Zölle auf deutsche Autos erheben, die exportiert oder in China gefertigt würden.
    Diese Nachricht wurde am 06.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.