
Das betreffe die Standorte des Unternehmens weltweit. In China hatte VW wie in Europa - hier vor allem bei der Kernmarke VW Pkw und der Tochter Audi - die Produktionsmöglichkeiten um jeweils eine Million Fahrzeuge eingedampft.
Blume: Volumenplanung der Vergangenheit unrealistisch
"Überkapazitäten sind für unser Unternehmen langfristig nicht tragfähig", sagte Blume. In der heutigen Markt- und Wettbewerbssituation sei die Volumenplanung der Vergangenheit unrealistisch. Eine Entscheidung, ob dafür Werke geschlossen werden müssen, ist laut Blume noch nicht getroffen.
"Es gibt intelligentere Methoden, als gleich ein Werk zu schließen. In Osnabrück zum Beispiel werden wir die Produktion von VW-Fahrzeugen im nächsten Jahr beenden - das hatten wir 2024 entschieden." In dem Fall rede VW mit Rüstungsfirmen, um dort eventuell Produktion anzusiedeln und Mitarbeiter zu übernehmen. Auch dabei ist aber noch nichts in trockenen Tüchern.
Der Konzern habe einen klaren Plan, wie er die Kapazitäten sozialverträglich verringern könne, sagte Blume zu den laufenden Stellenstreichungen. Derzeit baut Volkswagen bei der Kernmarke und vor allem den Töchtern Audi und Porsche in Deutschland zusammengenommen 50.000 Jobs ab, um die Kosten zu senken.
Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
