
Verhandlungsführer Meiswinkel sagte nach der zweiten Gesprächsrunde in Wolfsburg, das Unternehmen fordere ein zehnprozentiges Lohn-Minus und den Verzicht auf Sonderzahlungen. Er betonte, man brauche dringend eine Entlastung bei den Arbeitskosten, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.
Niedersachsens IG-Metall-Bezirksleiter Gröger erklärte, VW habe bei den Verhandlungen zahlreiche weitere Sparvorhaben genannt, etwa die Senkung der Zahl der Ausbildungsplätze. Der Gewerkschafter sprach von einer langen Giftliste. Allerdings habe VW auch angedeutet, über Pläne zur Beschäftigungs- und Standortsicherung sprechen zu wollen. Damit sei ein Scheitern der Verhandlungen vorerst abgewendet.
Diese Nachricht wurde am 30.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
