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Tarifverhandlungen
VW fordert zehnprozentiges Gehaltsminus für Mitarbeiter

Volkswagen hat in den Tarifverhandlungen Gehaltseinbußen für die Mitarbeiter verlangt.

    Ein Mitarbeiter montiert ein VW Logo an die Front eines VW Tiguan
    Die VW-Mitarbeiter sollen auf zehn Prozent ihres Gehalts verzichten. (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)
    Verhandlungsführer Meiswinkel sagte nach der zweiten Gesprächsrunde in Wolfsburg, das Unternehmen fordere ein zehnprozentiges Lohn-Minus und den Verzicht auf Sonderzahlungen. Er betonte, man brauche dringend eine Entlastung bei den Arbeitskosten, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.
    Niedersachsens IG-Metall-Bezirksleiter Gröger erklärte, VW habe bei den Verhandlungen zahlreiche weitere Sparvorhaben genannt, etwa die Senkung der Zahl der Ausbildungsplätze. Der Gewerkschafter sprach von einer langen Giftliste. Allerdings habe VW auch angedeutet, über Pläne zur Beschäftigungs- und Standortsicherung sprechen zu wollen. Damit sei ein Scheitern der Verhandlungen vorerst abgewendet.
    Diese Nachricht wurde am 30.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.