
Die Gespräche in Hannover finden vor dem Hintergrund drohender Werksschließungen und betriebsbedingter Kündigungen statt. VW-Chefunterhändler Meiswinkel sagte zum Auftakt, die Situation sei ernst. Gemeinsame Aufgabe müsse es sein, Kosten zu senken und das Unternehmen umzustrukturieren. Für die IG Metall forderte Chefunterhändler Gröger eine Beschäftigungssicherung über das Jahr 2030 hinaus. Notfalls werde man ab 1. Dezember streiken.
Der Ministerpräsident von Niedersachsen, Weil, forderte die Tarifpartner auf, gemeinsame Lösungen zu finden. Er warnte im niedersächsischen Landtag, Industriestrukturen, die einmal aufgegeben würden, seien für immer verloren.
Diese Nachricht wurde am 25.09.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
