
Die Behörde fordert für die Betroffenen Entschädigungszahlungen in Höhe von umgerechnet rund 26 Millionen Euro, wie sie in Brasilia mitteilte. Die Vorwürfe beziehen sich auf die Zustände im damaligen Agrarbetrieb "Fazenda Volkswagen", der einer Tochterfirma von "Volkswagen do Brasil" gehörte. Nach Angaben der Ermittler hinderten bewaffnete Wachleute die Arbeiter am Verlassen der Farm, und es gab ein System der Schuldknechtschaft. Dies seien Merkmale von moderner Sklavenarbeit gewesen, so die Anklage. Im März vergangenen Jahres war der Versuch einer außergerichtlichen Einigung über Entschädigungen gescheitert.
Mit der "Fazenda Volkswagen" wollte der Autokonzern seinerzeit in das brasilianischen Fleischgeschäft in Brasilien einsteigen.
Diese Nachricht wurde am 06.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.