
Das teilte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in Berlin mit. In mehreren Ländern Lateinamerikas, darunter Ecuadaor, Paraguay und Nicaragua, sind laut ihrer Analyse in den vergangenen beiden Jahren immer mehr restriktive gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen worden. Damit könnten Nichtregierungsorganisationen kontrolliert, geschwächt oder zerschlagen werden, erklärte Amnesty.
In den untersuchten Ländern seien den neu geschaffenen oder reformierten Gesetzen oftmals Verleumdungskampagnen vorausgegangen. Betroffene Organisationen wären beispielsweise als "anti-patriotisch" oder als "ausländische Agenten" diskreditiert worden. Ziel der Gesetze sei laut Amnesty-Direktorin für Nord- und Südamerika, Piquer, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen.
Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
