
Hauptgrund dafür seien die durch den Iran-Krieg gestiegenen Öl- und Gaspreise, heißt es im Weltwirtschaftsausblick des IWF, der in Washington veröffentlicht wurde. Deutschland kann demnach in diesem Jahr mit einem Wachstum von 0,8 Prozent rechnen. Für 2027 wird ein Plus von 1,2 Prozent erwartet. Das sind jeweils 0,3 Prozentpunkte weniger als noch im Januar angenommen. Es ist auch die stärkste Korrektur bei den großen Volkswirtschaften der Euro-Zone.
Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute hatten zuletzt ihre Wachstumsprognosen für Deutschland noch deutlicher gesenkt.
Für die Weltwirtschaft prognostiziert der IWF in diesem Jahr ein Wachstum von 3,1 Prozent. Für das kommende Jahr werden 3,2 Prozent erwartet.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
