
Außenminister Wadephul sagte in Mexiko-Stadt, der erhebliche Anstieg des Drogenkonsums in Deutschland und Europa biete Anlass zu großer Sorge. Die Kartelle arbeiteten sehr effektiv über Kontinente hinweg zusammen. Daher kämen immer wieder große Mengen an Drogen in Europa an.
Wadephul war zu Beratungen einer 2015 eingerichteten "Binationalen Kommission" nach Mexiko gereist, gemeinsam mit Vertretern mehrerer Bundesministerien. An dem Treffen nahm auch sein mexikanischer Kollege Velasco teil. Mexiko ist Deutschlands wichtigster Handelspartner in Lateinamerika, noch vor Brasilien und Chile. Das Handelsvolumen lag 2025 bei etwas mehr als 25 Milliarden Euro. Wadephul trifft heute noch Vertreter der insgesamt 2.000 deutschen Unternehmen in Mexiko. Außerdem besucht er das Goethe-Institut, das in dem Land sein 60-jähriges Jubiläum feiert.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
