
Der CDU-Politiker sagte vor Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel, darüber werde man mit den ungarischen Kollegen diskutieren. Wadephul meinte weiter, er glaube nicht, dass es richtig sei, wenn Ungarn seinen eigenen Kampf für die Freiheit und für die europäische Souveränität verrate. Deutliche Kritik an der Regierung in Budapest äußerten auch die Ressortchefs aus Polen und Litauen.
Die EU-Außenminister beraten über die bereits beschlossene Unterstützung für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro und über weitere Sanktionen gegen Russland. Ungarn will die Beschlüsse nicht mittragen. Die Regierung in Budapest wirft der Ukraine vor, russische Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline zu blockieren. Die EU-Außenbeauftragte Kallas rechnet deshalb nicht mit einer Einigung auf das neue Sanktionspaket.
Diese Nachricht wurde am 23.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
