Luftraumverletzungen
Wadephul: Lassen uns nicht in Eskalation treiben

Bundesaußenminister Wadephul hat angesichts wiederholter Verletzungen des NATO-Luftraums durch Russland zu einer gut überlegten Reaktion geraten.

    Johann Wadephul (CDU), Außenminister, schaut nachdenklich.
    Bundesaußenminister Wadephul (Bernd von Jutrczenka / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Er sagte vor seiner Abreise nach Warschau, man stehe zusammen, behalte einen kühlen Kopf und lasse sich nicht in die Eskalation treiben. Der CDU-Politiker fügte hinzu, bei den Luftraumverletzungen handle es sich um bewusste Angriffe im Graubereich. Wadephul wird in Warschau zunächst mit seinen Kollegen aus Polen und Frankreich, Sikorski und Barrot, über die Vorfälle beraten. Später soll auch der ukrainische Außenminister Sybiha dazustoßen. Anschließend will Wadephul beim Warschauer Sicherheitsforum eine Rede zur europäischen Abschreckungsfähigkeit halten. An der Veranstaltung nimmt auch Bundesverteidigungsminister Pistorius teil, der später nach Litauen reist.
    Diese Nachricht wurde am 29.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.