Polarregion
Wadephul macht sich in Norwegen Bild von geopolitischer und wirtschaftlicher Lage in der Arktis

Bundesaußenminister Wadephul hat sich zusammen mit seinem norwegischen Kollegen Eide ein Bild von der geopolitischen Lage nördlich des Polarkreises verschafft. 

    Außenminister Johann Wadephul (CDU, l.) und Espen Barth Eide, Außenminister von Norwegen, stehen am Saltstraumen, dem stärksten Gezeitenstrom der Welt.
    Außenminister Wadephul trifft in Norwegen seinen Amtskollegen Eide. (Sebastian Gollnow / dpa / Sebastian Gollnow)
    In einem Schnellboot fuhren beide Minister zum Arktisforschungsinstitut der Universität Nord in der Stadt Bodø. Die 2007 gegründete Einrichtung befasst sich mit militärischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Region. Zudem besuchten beide Politiker das Hauptquartier der norwegischen Streitkräfte im nahegelegenen Reitan. Dabei warnten Wadephul und Eide vor dem zunehmenden Einfluss Russlands und Chinas in der Arktis. Sie verwiesen darauf, dass in dem Gebiet Unterseekabel sowie See- und Luftwege verliefen, die für die Versorgung Deutschlands und Europas essenziell seien. Außerdem ging es bei den Gesprächen um Raketenstarts und gemeinsame Satelliteneinsätze.
    Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.