
Dies diene nicht der Sicherheit Israels, sagte Wadephul in Jerusalem. Vielmehr könne dadurch ein Vakuum entstehen, das radikalere Kräfte füllen könnten. Die Autonomiebehörde sei zwar reformbedürftig, benötige jedoch die ihr zustehenden Steuer- und Zolleinnahmen für grundlegende Dienstleistungen. Die israelische Regierung müsse die Gelder freigeben.
Wadephul unterzeichnete bei seinem Besuch auch ein Abkommen mit Israel, in dem sich Deutschland verpflichtet, bis 2030 jährlich fünf Millionen Euro für die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem zur Verfügung zu stellen. Die jährliche finanzielle Unterstützung verfünffacht sich damit.
Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
