Langfristige Planung
Wadephul will neue US-Sicherheitsstrategie "intensiv auswerten"

Die neue Sicherheitsstrategie der US-Regierung stößt in Europa auf unterschiedliche Reaktionen.

    Johann Wadephul (CDU), Außenminister, spricht im Bundestag.
    Bundesaußenminister Wadephul (Elisa Schu/dpa)
    Bundesaußenminister Wadephul kündigte an, das Papier "intensiv auswerten" zu wollen. Die USA seien und blieben wichtigster Verbündeter in der NATO, sagte der CDU-Politiker in Berlin. Mit Blick auf kritische US-Anmerkungen zur Meinungs- und Pressefreiheit betonte Wadephul, Deutschland brauche "keine externen Ratschläge" zu Fragen der freien Meinungsäußerung oder "der Organisation freiheitlicher Gesellschaften".
    Italiens Ministerpräsidentin Meloni will aus dem Strategiepapier keine Krise im transatlantischen Verhältnis ableiten. Europa müsse lernen, sich selbst zu verteidigen. Wenn man seine Sicherheit an jemand anderen auslagere, müsse man den Preis dafür sehen.
    Die vom Weißen Haus veröffentlichte US-Sicherheitsstrategie zeichnet ein düsteres Bild von der Lage in Europa. Die aktuelle politische Landschaft in der EU sieht US-Präsident Trump als Bedrohung für amerikanische Interessen.
    Diese Nachricht wurde am 06.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.