
Seit Inkrafttreten der Feuerpause habe es zeitweiligen Beschuss auf südlibanesische Dörfer gegeben, teilt das Militär mit. Die Bürger seien aufgerufen worden, ihre Rückkehr in die Ortschaften im Süden des Landes vorerst zu verschieben. Die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon war zunächst für zehn Tage angesetzt worden. US-Präsident Trump hatte zuvor eine entsprechende Einigung angekündigt, die auch die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz einbeziehe. Zuvor hatte Trump nach eigenen Angaben mit Israels Premier Netanjahu sowie Libanons Präsident Aoun telefoniert. Trump lud beide zu Friedensgesprächen ins Weiße Haus ein. Die Nachbarstaaten befinden sich seit Israels Staatsgründung 1948 formal im Kriegszustand.
Netanjahu sagte in einer Videobotschaft, die Zerschlagung der im Libanon ansässigen Hisbollah sei eine Forderung Israels für die anstehenden Gespräche.
Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
