
US-Präsident Trump verkündete vor wenigen Stunden eine entsprechende Einigung, die auch die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz einbeziehe. Zuvor hatte Trump nach eigenen Angaben mit Israels Premier Netanjahu sowie Libanons Präsident Aoun telefoniert. Trump lud beide zu Friedensgesprächen ins Weiße Haus ein. Die Nachbarstaaten befinden sich seit Israels Staatsgründung 1948 formal im Kriegszustand.
Netanjahu sagte in einer Videobotschaft, die Zerschlagung der im Libanon ansässigen Hisbollah sei eine Forderung Israels für die anstehenden Gespräche. Kurz vor Beginn der Feuerpause vermeldete das israelische Militär neue Angriffe auf Stellungen der Hisbollah. Diese feuerte mehrere Raketen auf Israel ab. Laut einem vom US-Außenministerium veröffentlichten Abkommen zur Feuerpause behält sich Israel das Recht auf Selbstverteidigung vor; zugleich verspricht die libanesische Regierung darin Schritte gegen die Hisbollah und andere bewaffnete Gruppen.
Bundesaußenminister Wadephul begrüßte die Einigung und forderte eine effektive Entwaffnung der Hisbollah. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen bezeichnete die Waffenruhe als Erleichterung, der nun ein Pfad zu dauerhaftem Frieden folgen müsse.
Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
