Syrien
Waffenruhe zwischen syrischer Armee und kurdischen Milizen kurz vor Ablauf verlängert - Erdölförderungen neu aufgenommen

Die vereinbarte Waffenruhe zwischen der syrischen Armee und der kurdisch dominierten SDF-Miliz ist vom Verteidigungsministerium verlängert worden.

    Ein Soldat der syrischen Übergangsregierung steht auf einem Wachposten in Aleppo.
    Offenbar wurde die vereinbarte Waffenruhe kurz vor Ablauf der Frist verlängert. (IMAGO / Anadolu Agency / Izz Aldien Alqasem)
    Sie gelte für 15 Tage, teilte es in Damaskus mit. Hintergrund ist ein Machtkampf der SDF mit der Übergangsregierung. Es geht um die Eingliederung in die staatliche Ordnung Syriens. Die SDF musste sich in den vergangenen Tagen aus Gebieten im Nordosten des Landes zurückziehen, die sie im Kampf gegen den IS erobert hatte, darunter energie- und rohstoffreiche Regionen. Sie werden inzwischen von der vorrückenden syrischen Armee gehalten. Staatliche Unternehmen begannen bereits damit, gefördertes Erdöl an die Raffinerien in Homs und in der Hafenstadt Baniyas in Westsyrien zu liefern, wie die Nachrichtenagentur SANA meldete.
    Diese Nachricht wurde am 25.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.