BSW
Wagenknecht zieht sich vom Vorsitz zurück - Debatte um den künftigen Namen der Partei

Die Chefin des BSW, Wagenknecht, will den Bundesvorsitz ihrer Partei abgeben.

    Sahra Wagenknecht (M, BSW Bündnis Sahra Wagenknecht), Bundesvorsitzende, nimmt zwischen Fabio De Masi (l) und Amira Mohamad Ali, Bundesvorsitzende, an einer Pressekonferenz zur Neuaufstellung des BSW teil.
    BSW-Chefin Wagenknecht gibt Vorsitz an Mohamed Ali und de Masi ab. (Michael Kappeler/dpa)
    Dies teilte die 56-Jährige in Berlin mit. Sie bleibe aber in führender Position in der Partei und wolle eine Grundwertekommission aufbauen und leiten. Für den Fall, dass das BSW wegen der angestrebten Neuauszählung der Stimmen der vergangenen Bundestagswahl doch noch in das Parlament einziehen sollte, wolle sie Fraktionschefin werden. Die Parteispitze sollen künftig die bisherige Co-Vorsitzende Mohamed Ali und der Europaabgeordnete De Masi bilden.
    Wagenknecht hatte die Partei Anfang 2024 gegründet. Derzeit debattiert das BSW über eine Namensänderung. Künftig soll das Kürzel für "Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft" stehen. Die Entscheidung darüber sowie über die neuen Parteivorsitzenden fällt ein Parteitag in Magdeburg Anfang Dezember.
    Diese Nachricht wurde am 10.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.