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Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD siegt vor SPD - CDU, BSW und FDP nicht im Landtag

Am Sonntag wurde in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Die AfD wurde stärkste Kraft, gefolgt von der SPD. Die CDU ist laut Wahlleitung erstmals an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. In unserem Newsblog haben wir Sie am Wahlabend auf dem Laufenden gehalten.

    Schwerin: Manuela Schwesig (SPD), Spitzenkandidatin der SPD und Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, geht hinter Leif-Erik Holm, Ministerpräsidentenkandidat der AfD.
    Manuela Schwesig (SPD) und Leif-Erik Holm (AfD) (dpa Pool / dpa / Marcus Brandt)
    Hier informieren wir Sie weiter über wichtige Reaktionen und aktuelle Entwicklungen nach den Landtagswahlen.

    +++ Die CDU verpasst den Einzug in den Landtag.

    Sie kommt demnach auf 4,9 Prozent der Stimmen. Für die Partei ist dies das schlechteste Landtagswahlergebnis ihrer Geschichte.

    +++ Die AfD hat nach Angaben der Landeswahlleitung mit 38,2 Prozent der Stimmen die Wahl gewonnen. Auf Platz zwei folgt die SPD mit 35,5 Prozent.

    Zudem ziehen die Linke (6,5 Prozent) und die Grünen (5,7 Prozent) in den Landtag ein, die CDU (4,9 Prozent) sowie das BSW (4,8 Prozent) scheitern knapp.

    +++ Holm: Regierungsauftrag für AfD

    Der Kandidat der AfD für das Amt des Ministerpräsidenten, Holm, leitete aus dem Ergebnis einen Regierungsauftrag für seine Partei ab. Er wolle mit den anderen Parteien über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit sprechen. Allerdings haben alle im Parlament vertretenen Kräfte eine Kooperation mit der AfD ausgeschlossen. Beobachter erwarten daher, dass es in Schwerin auf ein rot-rot-grünes Bündnis hinauslaufen dürfte.

    +++ Schwesig irritiert von Merz-Äußerung

    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig (SPD) hat sich verwundert gezeigt über die Äußerung von Bundeskanzler Merz (CDU), wonach er bei seinem Reformkurs und im Amt bleiben wolle, sagte Schwesig: «Ich bin über diese Aussage sehr irritiert.» Vom Kanzler sei eigentlich mehr Demut angebracht. «

    +++ Tierschutzpartei vor FDP - liberaler Landeschef will nicht mehr für Parteiämter kandidieren.

    Bei der Landtagswahl schnitt die Tierschutzpartei mit 1,1 leicht besser ab als die FDP. Die kommt nach derzeitigem Stand nur noch auf ein Prozent der Wählerstimmen. Der Landeschef der FDP, Domke, will persönliche Konsequenzen ziehen. Er kündigte an, nicht erneut für ein Parteiamt kandidieren zu wollen.
    Alle Beiträge unseres Newsblogs zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier.
    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.