
Zur Begründung erklärte der Vorsitzende der Wahlkommission, bei Teilen der Auszählung sei "ein hohes Maß an Ungenauigkeiten" festgestellt worden. Die Generalstaatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben Ermittlungen wegen möglicher "Straftaten im Zusammenhang mit dem Wahlprozess" eingeleitet.
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl Ende Dezember hatte die Selbstbestimmungs-Partei von Ministerpräsident Kurti vorläufigen Ergebnissen zufolge mehr als 51 Prozent der Stimmen geholt. Wegen Unstimmigkeiten hatte die Wahlkommission bereits daraufhin angeordnet, die Stimmzettel in mehreren Gemeinden neu auszuzählen. Durch die vollständige Neuauszählung wird sich die Bekanntgabe eines gültigen Wahlergebnisses und die Bildung einer neuen Regierung voraussichtlich um mehrere Wochen verzögern.
Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
