
Die Wahlbeteiligung lag bis 17 Uhr im landesweiten Durchschnitt bei 48,9 Prozent. Das waren zwar zehn Prozentpunkte mehr als beim letzten Urnengang 2020, der inmitten der Covid-19-Pandemie stattfand und von einer historisch hohen Beteiligung geprägt war. Im Vergleich zum Urnengang 2014 war die Beteiligung fast sechs Prozentpunkte niedriger.
In den etwa 35.000 Kommunen des Landes werden die Gemeinde- und Stadträte bestimmt. Diese wählen wiederum die Bürgermeister. In Paris geht es um die Nachfolge der sozialistischen Bürgermeisterin Hidalgo. Dafür bewirbt sich unter anderem die konservative frühere Kulturministerin Dati. Der rechtspopulistische Rassemblement National hat Chancen, in Marseille und weiteren Großstädten eine Mehrheit zu bekommen.
Die Wahl gilt auch als Stimmungstest für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr. Allerdings lassen sich die Ergebnisse nur eingeschränkt übertragen, da viele Kandidaten sich nicht formell zu einer Partei bekennen.
Diese Nachricht wurde am 15.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
