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Präsidentenwahl in Venezuela
Wahlkommission erklärt Amtsinhaber Maduro zum Sieger - Opposition beansprucht Sieg für sich

Die USA und zahlreiche weitere Staaten äußern Zweifeln am Wahlsieg von Amtsinhaber Maduro bei der Präsidentenwahl in Venezuela.

    Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat beide Hände gehoben und lächelt.
    Venezuelas Präsident Nicolas Maduro spricht zu Anhängern, nachdem die Wahlbehörden ihn zum Sieger der Präsidentschaftswahlen erklärt haben. (AP / Fernando Vergara)
    US-Außenminister Blinken erklärte, Washington habe ernsthafte Bedenken, ob das vermeldete Ergebnis dem Willen des Volkes entspreche. Der EU-Außenbeauftragte Borrell forderte eine vollständige Transparenz bei der Stimmenauszählung. Ähnlich äußerten sich Spanien und Italien.
    Die venezolanische Wahlbehörde hatte heute früh mitgeteilt, dass Maduro auf 51 Prozent der Stimmen komme. Auf den Kandidaten der Opposition, Gonzalez, würden 44 Prozent entfallen. Mehrere Umfragen nach der Abstimmung hatten dagegen Gonzalez vorn gesehen. Die Opposition reklamierte den Wahlsieg für sich und kündigte Aktionen an. Beobachter hatten zahlreiche Unregelmäßigkeiten und Einschüchterungsversuche bei der Wahl gemeldet.
    Maduro versprach seinen Anhängern in Caracas unterdessen Frieden, Stabilität und Gerechtigkeit.
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.