
Ein Antrag der Partei sieht vor, allen in Deutschland rechtmäßig lebenden Menschen mit mindestens fünfjährigem Aufenthalt unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit ein Wahlrecht auf der Bundesebene zu gewähren. Zur Begründung heißt es, Millionen eingewanderte Menschen könnten nicht mitbestimmen, wer sie regiere und was die Leitlinien der Politik sein sollten - und das, obwohl sie in Deutschland lebten, arbeiteten, Steuern zahlten und sich am gesellschaftlichen und kulturellen Leben beteiligten.
Die Alternative für Deutschland lehnt den Vorschlag ab. Wer über die politischen Geschicke Deutschlands mitentscheiden wolle, müsse deutscher Staatsbürger sein, sagte der AfD-Abgeordnete Brandner. Unions-Fraktionsvize Krings sprach von einem absurden Vorschlag. Laut Verfassung werde der Deutsche Bundestag vom deutschen Volke gewählt, sagte der CDU-Politiker der Zeitung "Die Welt". Das sei Kernbestandteil der Demokratie und von der Ewigkeitsgarantie der Verfassung geschützt.
Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
