
Seine Regierung werde eine neue Medienbehöde einrichten und die Ausstrahlung staatlicher Medien aussetzen, kündigte Magyar an. Er äußerte sich im staatlichen Radiosender Kossuth, dessen Berichterstattung bislang unter Einfluss der Regierung von Ministerpräsident Orbán stand. Nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen kontrolliert Orbáns Partei Fidesz 80 Prozent der Medien in dem Land, staatliche Sender werden durch den Haushalt finanziert. Die Medienaufsicht untersteht zudem vollständig der Regierung.
Die Partei des bisherigen Oppositionsführers Magyar hat bei der Parlamentswahl die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit errungen, um das Mediensystem neu aufstellen zu können.
Diese Nachricht wurde am 15.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
