
Im Gegensatz zum bisherigen Regierungschef Orbán werde er kein Veto einlegen, sagte Magyar in Budapest. Allerdings sei er dafür, dass Ungarn aufgrund seiner Finanzkrise nicht zu den Geldgebern gehören müsse. Über Einzelheiten werde er mit EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sprechen. Budapest hatte die Freigabe des Kredits bislang blockiert. Der bisherige Oppositionsführer bezeichnete die Ukraine als Opfer des russischen Angriffskrieges. Einen raschen EU-Beitritt Kiews lehnte er ab.
Magyars Tisza-Partei hatte sich gestern deutlich gegen die Fidesz-Partei von Orbán durchgesetzt. Die EU und die Bundesregierung äußerten sich erleichtert über den Wahlausgang.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
